Klicken Sie hier für Antworten auf Ihre Frage

Aktuell:

Inhalt:

Schätze

Die Schätze des Kölner Doms sind gigantisch!
Hier eine kleine Vorstellung:

Der Schrein der Heiligen Drei Könige ist das größte, künstlerisch bedeutendste und inhaltlich anspruchsvollste Reliquiar des Mittelalters. Für die 1164 aus Mailand nach Köln gebrachten Gebeine der Könige wurde ab ca. 1190 bis um 1220 der Schrein von der Werkstatt des Goldschmiedes Nikolaus von Verdun und nachfolgenden Kölner und maasländischen Werkstätten gefertigt. Der künstlerische Schmuck besteht aus in Gold und Silber getriebenen, feuervergoldeten Figuren, Filigranplatten mit Steinbesatz (Edelsteine, Halbedelsteine, antike geschnittene Gemmen und Kameen) und Emailschmelz an Säulen, Bögen und Profilen. Das Bildprogramm umfaßt die Heilsgeschichte vom Anbeginn der Zeit bis zum Weltgericht. Nach der Flucht vor den französischen Revolutionstruppen 1794 war der Schrein um eine Achse verkürzt worden. Bei der letzten Restaurierung von 1961 bis 1973 wurde er weitgehend in der ursprünglichen Form wiederhergestellt. In mittelalterlicher Zeit war geplant, den Schrein in der Vierung des Domes aufzustellen. Heute erhebt er sich hinter dem mittelalterlichen Hochaltar und bildet so das Zentrum des gotischen Domes, der als steinernes Reliquiar für ihn errichtet worden war. (RL)

Wohl als Ersatz für eine der Überlieferung nach von Rainald von Dassel zusammen mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige aus Mailand nach Köln gebrachten Marienfigur, die offenbar beim Brand des Alten Domes zerstört wurde, entstand um 1280/90 als ein Werk der Kölner Dombauhütte die hochgotische Figur der Mailänder Madonna. Als ältestes Mariengnadenbild des gotischen Domes stand die farbig gefaßte Holzfigur ursprünglich unter einem giebelbekrönten Baldachin auf dem Altar der Marienkapelle. In Körperhaltung und Gewandgestaltung den Chorpfeilerfiguren eng verwandt, folgt sie ebenfalls französischen Vorbildern. Die Farbfassung der Figur sowie Szepter und Krone stammen von einer Restaurierung der Zeit um 1900. (KH)

 

 

Gästebuch

Erstellt 2003-2004 Klaus-D. Endrulis

Email