03.09.2010, 22:18 Uhr - Unregistriert? Registrieren für Benutzerlog

http://www.bbnradio.org/wcm4/german/Home/tabid/138/Default.aspx
Hauptmenü

Einführung
---> Bibel
---> Kultur
---> Themen

Inhalte

Sektionen

Statistik

Online
Aktuell 5 Gäste und 0 registrierte Benutzer online.

Anmeldung

Sprachen
Sprache auswählen:


Aufpassen: Erneuter Angriff: "Bibel in gerechter Sprache"

Donnerstag, 05. Oktober 2006, 19:09 Uhr, (2336 Aufrufe)

Der große Segen, der auf Deutschland liegt, durch Martin Luther, dessen Bibelübersetzung und viele andere Gottesmenschen mehr ist prächtig.
Gott hat uns beides hingelegt, Segen und Fluch. Wird jetzt durch die Feministenbibel, die sich "Bibel in gerechter Sprache" nennt, zum Fluch gegriffen?
Von Klaus-D. Endrulis.

Heute am 5. Oktober wurde diese neue Bibel auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.
Die Nachrichtenagentur Idea berichtet darüber.

Da wird aus dem Gottesnamen etwa "der" "Ewige", "die" "Ewige", oder aus "der "Heilige" wird "die" "Heilige" gemacht. Gott der HErr wird zum Gott der Frau.

„Gott ist weiblicher, als man glaubt“, sagte der an der Übersetzung beteiligte Theologieprofessor Frank Crüsemann (Bielefeld). Da fragt man sich an was er denn glaubt, der "Theologieprofessor".
Gleichzeitig wird klar, warum Jesus nicht zu den Doktores und Professores gegangen ist, sondern den meisten von ihnen die Wahrheit verborgen blieb.

Die „Bibel in gerechter Sprache“ erscheint in einer Startauflage von 20.000 Exemplaren. Das durch Spenden finanzierte Projekt kostete rund 400.000 Euro. Maßgeblich beteiligt war die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die dafür fünf Jahre lang eine Pfarrstelle finanzierte. Insgesamt haben 42 Frauen und zehn Männer mitgewirkt, darunter auch Katholiken.

Kirchenpräsident Steinacker: Für Predigtvorbereitung geeignet
Für Kirchenpräsident Peter Steinacker (Darmstadt), der dem Beirat des Projekts angehört, ist die Bibelübersetzung äußerst hilfreich für die Gemeindearbeit, das persönliche Bibelstudium und für Predigtvorbereitungen. Für die Liturgie werde er aber weiter die Lutherbibel verwenden, da sie das kollektive Gedächtnis präge und durch nichts zu ersetzen sei. Zum Beirat des Übersetzungsprojekts gehören neben Steinacker unter anderen die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter und der Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Reinhard Höppner (Magdeburg). Förderer sind auch der badische Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe), der pfälzische Kirchenpräsident Eberhard Cherdron (Speyer), die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann und die evangelisch-methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner (Frankfurt am Main).

"Dokument des sich aushöhlenden Protestantismus"
Andere Bischöfe und Theologen haben die „Bibel in gerechter Sprache“ kritisiert. So lehnt der württembergische Landesbischof Frank Otfried July (Stuttgart), deren Einsatz in Gottesdiensten ab. Er forderte dazu auf, den biblischen Text unverändert wiederzugeben, auch wenn manche Passagen für heutige Ohren anstößig erschienen. Der Präsident der von Cansteinschen Bibelanstalt und Professor für Neues Testament, Andreas Lindemann (Bielefeld), bemängelte, dass Teile der Übersetzung den biblischen Text verfälschten. Der Tübinger Alttestamentler Bernd Janowski ist der Ansicht, dass sich die Neuübersetzung dem Zeitgeist ausliefere und ein „Dokument des sich aushöhlenden Protestantismus“ sei. Es sei beschämend, dass das Projekt von kirchenleitender Stelle gefördert wurde.

Anmerkung:
Mit Geldern der Amtskirchen wird die Bibelfälschung also bezahlt. Und ebenso stellen sie die Mitarbeiter Katholiken und Evangelikale Priester.

In einem Kommentar in der "Zeit" heißt es hierzu:
In ihr [Anm. der neuen Bibel] liest man dann nicht mehr bei Lukas 8, 22, "dass er in ein Boot stieg mit seinen Jüngern", sondern: "stieg er mit seinen Jüngern und Jüngerinnen in ein Schiff" – als ob sich der eindeutig männlich konnotierte Jünger (von Junge) ebenso "verweiblichen" ließe wie der Schuft zur Schuftin. Und in der Bergpredigt heißt es nach der Erinnerung an das Tötungsverbot nicht mehr verschärfend: "Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig", sondern nur noch: "Ich lege euch das heute so aus…" – als habe Jesus von Nazareth die jüdische Schriftweisheit nicht überbieten, sondern nur sagen wollen: "Man kann das auch so sehen…"

In der Einleitung dieser "Bibel" heißt es: "Der Name ›Bibel in gerechter Sprache‹ erhebt nicht den Anspruch, dass diese Übersetzung ›gerecht‹ ist, andere aber ungerecht sind." Aber wozu dann die Bezeichnung, die gerade so gelesen werden kann – und wohl auch soll?

Die neue Übersetzung setzt sich in Amos 8, 2 von "heutigen wissenschaftlichen Übersetzungen" ab, weil deren Formulierung "Das Ende ist gekommen für mein Volk Israel" angeblich das Existenzrecht Israels bestreite. Deshalb sollen wir jetzt lesen: "Reif ist mein Volk Israel. Ich kann es nicht noch einmal verschonen." In der Lutherbibel heißt es jedoch: "Reif zum Ende ist mein Volk Israel; ich will ihm nichts mehr übersehen." Das zusätzliche harte Wörtlein vom Ende (des Volkes) findet sich freilich bereits im hebräischen Urtext ausdrücklich, und die verwerfende Schrecklichkeit dieses Gerichtsspruches wird in der jüdischen Eindeutschung durch Buber/Rosenzweig in folgenden Worten Gottes abschließend deutlich: "Genug! Leichen allerorten! zusammenwerfen! dann still!" An diesem Beispiel zeigt sich, wie schnell politische Korrektheit zur direkten textuellen Unkorrektheit werden kann. Ohnedies müssen auch nach dem Holocaust die – ethnisch betrachtet: innerjüdischen – theologischen Dispute etwa zwischen dem zum Christentum konvertierten Juden Paulus und seinen jüdischen Zeitgenossen streng unterschieden werden von der späteren, schließlich rassistischen Verfolgung der Juden durch Christen und Nichtchristen gleichermaßen.

Da kommt eine neue Bibelübersetzung nach der anderen auf den Markt. Nachdem erst in der Volx-Bibel Jesus die Hungernden statt mit Brot und Fisch, bei Mc Donalds mit Burgern abspeist und ein "Wunder" so zu etwas "Normalem" wird, "Doktern" hier und jetzt in der neuen Bibel "der gerechten Sprache", die in Wahrheit eine "Bibel der ungerechten Sprache" ist unter Führung vieler Frauen, mit einigen Männern die sich für sehr gebildet halten, einen ungeniesbaren Brei zusammen.

Wer ihn essen mag, mag ihn essen, diesen Brei. Für uns ist es nur ein weiterer Angriff auf die Bibel, mit dem Ziel die Originaltexte weiter zu verfälschen und wir können nur jedem davon abraten - außer vielleicht zu Studienzwecken - sich mit diesem "Abfall der Endzeit" zu beschäftigen.

Es zeigt uns aber gleichzeitig, dass unser Herr Jesus bald wieder kommt. Maranatha.


Lesen Sie auch unseren aktuellen Artikel hierzu:
Reformationstag: Luther oder Halloween?


Email an Freund Diesen Beitrag weiterempfehlen | Druckansicht Druckerfreundliche Ansicht
Aus Deutschland


Erneuter Angriff: "Bibel in gerechter Sprache" | Anmelden bzw. neues Benutzerkonto einrichten | 0 Kommentare
Wir sind nicht verantwortlich für Kommentare unserer Benutzer
Losung
...

Zum Tagesgeleit

Das Wort für Freitag, 3. September 2010

Es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen, denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

Römer 10,12-13

Die Heiden sind Miterben und mit zum Leib Gehörige und Mitteilhaber seiner Verheißung in Christus durch das Evangelium.

Epheser 3,6


Anmeldung




 



Aktuell hierzu

Meistgelesener Beitrag Aus Deutschland:
ERF Evangeliums-Rundfunk: Vorsitzender legt Amt nieder

weitere Beiträge

Kategorien




Alle Logos und Warenzeichen gehören ihren jeweiligen Besitzern. Inhalte von verlinkten Seiten, bzw. Linkempfehlungen, machen wir uns nicht zu Eigen.
(c) der Artikel, Texte, Bilder beachten. Erstellt seit 2002 by Bibel-Wissen
Allgemeine Nutzungsbedingungen | Datenschutzhinweis | Credits
Diese WebSite wurde mit PostNuke erstellt - PostNuke ist als freie Software unter der GNU/GPL Lizenz erhältlich.
Anmerkung: Kostenlose News abonnieren? News-Abo hier klicken